Trigger- Punkt Therapie

Triggerpunkte (schmerzhafte Punkte im Muskel), sind umgrenzte muskuläre Verhärtungen, mit lokalen geringfügigem bis quälendem Schmerz, ausstrahlende Schmerzen, Steifigkeit, Schwäche und Bewegungseinschränkungen.

Triggerpunkte werden durch akute oder chronische (physische oder psychische) Überlastung der Muskulatur, Gelenkfunktionsstörungen, Verletzungen oder Unterkühlung aktiviert.
Aktive Triggerpunkte können ständige Schmerzen oder Steifheit verursachen, latente Triggerpunkte reagieren nur auf Druck oder Belastung, wobei die Übergänge fließend sein können.

Der Untersucher findet Triggerpunkte als gut tastbare lokale Verhärtung in der Muskulatur, die stark auf Druckschmerz reagieren.

Als vorbereitende Maßnahme, zur Linderung empfiehlt sich die Anwendung feuchter Wärme, oder niedrig dosierter Ultraschall. Zur Behandlung der Triggerpunkte können verschiedene Methoden zum Einsatz kommen:

- Der Therapeut übt unter Vordehnung des Muskels einen anhaltenden Druck auf den Punkt aus, bis er inaktiviert wird. Er kann dazu seinen Daumen oder einen entsprechenden Massagestab benutzen. Das löst beim Patienten ein so genanntes "Wohlweh" aus, welches in ein lösendes entspanntes Gefühl übergeht.
- Bei der tiefen Friktionsmassage wird quer zum Verlauf der Muskelfasern massiert
- Ausstreichende Massagegriffe mit zunehmendem Druck in Längsrichtung der Muskelfasern
- Bei der PIR = postisometrischen Relaxation (Entspannung) spannt der Patient den betroffenen Muskel aus einer Dehnstellung heraus aktiv an und hält die Spannung ca. 10 sec. In der Entspannungsphase führt der Therapeut den Muskel vorsichtig weiter in die Dehnstellung hinein
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